Konkurrenz belebt das Geschäft. Das dürften nun auch die Apple-Leute merken. Mit dem Nexus One hat Google ein vergleichbares Handy auf den Markt gebracht.
Bislang galt das I-Phone als konkurrenzlos; zwar viele Nachahmer, aber keines wirklich auf gleicher Ebene. Das hat sich durch die Einführung des Google-Handys nun geändert. Ein Angriff auf den Apfel?
Ob das Nexus One besser oder schlechter als das I-Phone ist, lässt sich schwer sagen. Die Beurteilung hängt von den Erwartungen, die ein Nutzer an sein Handy hat, ab.
Was das Surfen im Internet betrifft, hat Apple mit dem I-Phone Pionierarbeit geleistet. Andere Unternehmen sprangen auf den Zug auf, doch wirklich vergleichbar ist nun erst das Google-Handy.
I-Phone-Nutzer sind ziemlich eingeschränkt, alles steht unter der Kontrolle von Apple. Man muss eine bestimmte Software, sogenannte I-Tunes, nutzen - ohne diese läuft hier nichts. Da ist das Android-Betriebssystem von Google schon offener.
Dank des 1000mHz-Prozessors läuft bei Google auch alles etwa schneller; Eingaben funktionieren blitzschnell und Programme öffnen sich sofort. Der I-Phone-Prozessor bringt es auf nur 600mHz. Ausgeliefert wird das Nexus One mit verschiedenen Applikationen. So ist natürlich Google Maps vorinstalliert, aber auch ein Facebook-App, sowie eine Wetter-Applikation, die sich per GPS-Koordinaten immer wieder selbst aktualisiert.
Sinnvoll für Schreibfaule: Kurznachrichten müssen nicht eingetippt werden, sondern können auch per Sprachbefehl eingesprochen werden.
Das neue Android-Handy scheint allerdings einige Probleme beim Empfang zu haben. Im Google Support Forum haben sich schon Käufer des Smartphones über eine mangelnde Netzabdeckung beklagt.
In Deutschland ist das Google-Handy noch nicht erhältlich. Bis zur Einführung auf dem deutschen Markt sollten wir dieses also vielleicht noch beobachten, bevor wir in Erwägung ziehen, es zu kaufen. Mit 450 Euro (und 200 Euro mit Vertrag) ist es zwar günstiger als das I-Phone, aber doch immer noch recht teuer…
Autor: Jule Bodlin

In Zeiten des so genannten Web 1.0 sollten animierte Grafiken ein bisschen Dynamik in die damals oft sehr statischen Webseiten bringen. Wer denkt nicht wehmütig an fliegende E-Mails und pulsierende Herzchen zurück? Dass die so verzierten Seiten dadurch nicht unbedingt an Seriosität und Übersichtlichkeit gewannen, wurde als optischer Kollateralschaden hingenommen. Durch die Entwicklung selbst von Laien administrierbarer Content-Management-Systeme gehören solche unruhigen Gebilde mittlerweile der Vergangenheit an.