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Google Shortlinks aus Grönland

Montag, 21. Dezember 2009

Goo.gl

Nicht nur Handys, Computer und andere technische Spielereien werden immer kleiner. Ähnlich geht es den Links im Internet. In Zeiten von Twitter und Co, wo verfügbare Zeichen Mangelware sind, werden lange Links in sogenannte Short-URLs umgewandelt. So wird aus einer sehr langen URL ein kurzer Shortlink.

Auf Grund der hohen Nachfrage gibt es mittlerweile eine unüberschaubare Menge an Anbietern. Als Marktführer hat sich jedoch bit.ly etabliert, das eng mit Twitter kooperiert.

So kam es wenig überraschend, dass Google am Montag einen eigenen Dienst ankündigte ankündigte: goo.gl (Die Endung .gl steht übrigens für Grönland) und damit eine Attacke auf bit.ly einläutet. Die Anwendung ist vorerst nur in der Google-Toolbar und Feedburner integriert, doch es wird wohl nicht lange dauern bis goo.gl auch direkt aus dem aus dem Internet nutzbar sein wird.

Google kommt mit seinem Short-URL-Dienst ohne hin spät an den Start. Anwendungen dieser Art bieten nicht nur einen hohen Nutzen für den User, sondern können auch zum Schalten von Werbung genutzt werden. Denn neben den Anzahl der Klicks, wird bei registrierten Usern (bei goo.gl beispielsweise in Verbindung mit einem Google-Konto) auch gespeichert, wer die Seite angeklickt hat. Eine gute Möglichkeit also speziell an die Interessen des Users angepasste Werbung zu platzieren.

Autor: Christian Grobosch